Test: Synology DS 411j NAS-Server und RAID für iPhoto, iTunes, Aperture

Nils Apple, Fotografie, Review, Test 38 Comments

Ich weiß ja nicht, wie viele Fotos ihr so auf eurer Festplatte habt. Bei mir haben sich im Laufe der Jahre gut 100 GB angesammelt. Vermutlich ist das noch wenig. Hinzu kommt aber noch einmal die gleiche Menge an Video-Material. In Zeiten von 18 Megapixel-Kameras und HD-Video wird das die nächsten Jahre sicherlich nicht weniger werden. Da ich einen iMac nutze, wurde mir diese Datenmenge zuletzt zum Problem. Auf die interne Festplatte mit ihren 320 Gigabyte passt das alles nämlich schon lange nicht mehr drauf. Apple-typisch lässt sich so ein iMac aber nur schwer mit einer größeren Platte bestücken. Was also tun? Eine externe Festplatte? Klar, kein Problem, externer Speicher kostet heute ja nicht mehr die Welt. Aber für Time Machine und diverse andere Dinge neben den Fotos und Videos habe ich schon zwei externe Festplatten am Rechner hängen. Da die Dinger auch nicht wenig Strom verbrauchen und vor allem ständig mit dem Rechner mitlaufen und entsprechend Lärm machen, habe ich mal recherchiert, was es da sonst noch so gibt an externen Speicherlösungen.

Die Entscheidung für einen NAS-Server

Ziemlich schnell stolperte ich bei meiner Suche über die derzeit trendigen NAS-Lösungen, also Network Attached Storage, ein Netzwerk-Speicher. Der Vorteil hierbei ist, dass dieser überall in der Wohnung stehen kann, nicht zwingend neben dem Computer. Zudem können auch andere Geräte darauf zugreifen, so z.B. mein Fernseher, der Laptop oder auch das Internet-Radio. Mit der integrierten RAID-Level-Formatierung ist man zudem vor Hardware-Ausfällen besser geschützt als bei einer einzelnen externen Festplatte.

Der Markt für NAS-Systeme ist zwar relativ überschaubar, dennoch tummeln sich hier unzählige Hersteller. Liest man allerdings in einschlägigen Foren hinsichtlich Performance, Erweiterbarkeit und Bedienfreundlichkeit – gepaart mit der Mac-Kompatibilität (insbesondere für Time Machine) – dann ist man dort ziemlich einstimmig der Meinung, dass nur ein System von Synology oder ein Drobo von Data Robotics infrage kommt. Ich habe mich für die DiskStation DS411j von Synology entschieden, vor allem aus dem Grund, dass diese in Deutschland über amazon relativ einfach zu bekommen ist.

Die Wahl der richtigen Festplatten

In die DS 411j passen maximal vier Festplatten mit je maximal 3 TB rein. Welche Platten theoretisch unterstützt werden erfährt man auf der Homepage von Synology. Ich wollte nicht gleich so viel Geld ausgeben und habe mich daher für 4x1TB entschieden. 1 Terybyte Speicher kostet dabei aktuell ca. 50 Euro. Zuerst hatte ich dabei Platten von Hitachi verbaut, genauer die Hitachi Deskstar HDS721010CLA332 1TB (3,5 Zoll, amazon-Link) mit 7.200 Umdrehungen. Aber entweder hatte eine von diesen Platten einen Fehler oder die Dinger sind immer so unerträglich laut. Ich musste sie jedenfalls zurückschicken. Hinzu kommt, dass ich bei einer zwischenzeitlichen weiteren Recherche gelesen hatte, dass man in einem NAS besser nur Platten mit 5.400 Umdrehungen einbaut. Das NAS schafft sowieso nicht mehr Performance (der Prozessor begrenzt dabei) und man verbraucht auf diese Weise deutlich weniger Strom. Ein wichtiger Faktor übrigens, bedenkt man, dass das NAS ja ständig angeschaltet bleibt. Am Ende rotieren nun also vier 1 Terabyte Platten von Western Digital in meinem NAS (WD10EARS Caviar Green 1TB, 3,5 Zoll, amazon-Link).

Die Installation und Einrichtung des Server-Betriebssystems

Die Überschrift klingt komplizierter als es eigentlich ist. Die vier Festplatten schraubt man dabei in die im NAS befindlichen Halterungen (ähnlich wie bei einem PC). Strom und Netzwerkkabel dran und das wars. Auf der Seite des Betriebssystems dauert es etwas länger, die Beschreibungen von Synology sind aber zumeist ausreichend. Wichtigste Entscheidung, die man treffen muss: welche RAID-Formatierung wird benötigt. Ich habe mich für ein RAID5 entschieden, da es mir als bester Mittelweg zwischen effizienter Platznutzung (4 x 1 TB im RAID5 ergeben hier ca. 2.700 GB), Performance (ein RAID5 ist logischerweise langsamer als ein RAID0) und Ausfallsicherheit (da hat das RAID5 Vorteile, es kann bis zu eine Festplatte komplett versagen, ohne, dass es Probleme gibt). Man sollte übrigens unbedingt bedenken, dass ein RAID trotz relativer Ausfallsicherheit kein wirkliches Backup ist.

Das Formatieren des RAID-Levels dauerte bei mir ca. fünf Stunden. Nach Abschluss des Vorgangs legt man eine Benutzerstruktur an. Ich habe einen Admin-User, einen Hauptnutzer und einen Time Machine-Nutzer angelegt (warum der wichtig ist, später). Jedem Benutzer kann man kinderleicht diverse Berechtigungen zuweisen und vor allem den Zugriff auf die ebenso anzulegenden Netzwerk-Ordner gewähren.

Aktivieren von Apple Time Machine auf dem Synology-NAS (DS 411j)

Hier hat Synology wirklich ganze Arbeit geleistet. Das Aktivieren von Apples Backup-Lösung geht ebenso einfach wie bei der Nutzung einer normalen externen Festplatte. Zunächst einmal legt man sich besagten Extra-Nutzer für die Time Machine im System an. Diesem weist man dann eine so genannte Quota, also einen Speicherplatzbereich auf dem NAS zu. Der Grund dafür ist, dass andernfalls Time Machine den vollen Plattenplatz zur Verfügung hätte und diesen langfristig auch verbrauchen würde. Meine Time Machine soll nur den eigentlichen Mac sichern, für die maximal 320GB der internen Platte reicht also eine Quota von 500GB auf dem NAS. Für diesen Time Machine-Nutzer erstellt man dann ein Netzwerkverzeichnis. Hat man das eingerichtet, kann man in den Time Machine-Einstellungen auf dem Mac einfach den dort dann schon sichtbaren Netzwerkspeicher auswählen, einmalig Passwort und Nutzername eingeben und fertig.

iTunes Server für das Hosting der iTunes Mediathek

Die DS 411j bringt, wie viele andere NAS-Systeme von Synology auch, einen eigenen iTunes Server mit. Mit diesem kann man dann seine Musik, Podcasts und iTunes-Filme auf externe Geräte streamen. Es gibt dafür u.a. eine kostenlose iPhone App von Synology. Der Server selbst wird wiederum über die Weboberfläche des NAS aktiviert. Dabei wird automatisch ein Netzwerk-Ordner “music” erstellt. In diesen verschiebt man dann gemäß der Anleitung bei Apple seine iTunes Mediathek. Aber Achtung: gerade hierbei kann viel schieflaufen. Die Mediathek sollte in jedem Fall vorher gesichert werden! Bei mir gab es beispielsweise kurzfristig das Problem, dass iTunes den Speicherort der Lieder bzw. dessen Verknüpfung mit der internen Datenbank verloren hatte (kleines Ausrufezeichen am jeweiligen Titel). Durch Zuweisung eines Titels zum richtigen Speicherort fand iTunes aber automatisch auch alle anderen Songs wieder, so dass dies kein Problem war. Von der Performance her ist die Konstellation “iTunes auf dem NAS” recht ordentlich, man spürt im Vergleich zur vorherigen Mac-internen Speicherung nur eine leichte Verzögerung beim Scrollen und beim erstmaligen Start. Sobald iTunes einmal vollständig geladen ist, macht sich das kaum bemerkbar.

Die Verbindung mit meinem Philips PFL9740/H LED-Fernseher klappt jedenfalls auf Anhieb. Einzig die Cover werden dort nicht dargestellt. In Verbindung mit der Squeezebox Radio von Logitech klappt aber auch das. Grenzenlosem Musikgenuss unabhängig vom Computer steht damit also nichts mehr im Wege.

Aperture und iPhoto auf dem NAS

Für Fotos bietet Synology ebenfalls eine Serverlösung an, mit der man beispielsweise Ordner mit Bildern auf dem NAS für externe Nutzer freigeben kann. Praktisch, wenn man einmal geschossene Bilder mit der Familie teilen möchte. Die brauchen sich dann nur einloggen und können die Fotos downloaden. Ebenso ist in dieser Photo Station 4 ein Foto-Blog integriert. Genau dort liegt aber der Haken. Ich habe nämlich zuerst den Fehler gemacht, mit meiner iPhoto Mediathek dann genauso vorzugehen wie mit iTunes. Also Photo Station aktiviert und in das erscheinende Netzwerk-Verzeichnis “photo” meine Mediathek kopiert. Schnell wunderte ich mich, wieso die Diskstation plötzlich sehr langsam war und ständig Festplattenaktivität zeigte. Die CPU-Auslastung lag bei 100 Prozent und ging auch nicht wieder runter. Des Rätsels Lösung: die Photo Station legt für jedes in das Verzeichnis kopierte Foto ein Thumbnail für den Blog an. In der Prozessanzeige im Terminal sieht man, dass dieser Prozess eben die 100 Prozent ausmacht und pro Bild für das Thumbnail gut eine Minute braucht. Hier ist die schwache CPU der Diskstation also die Schwachstelle. Abhilfe schafft Synology mit einem Foto-Uploader (erreichbar über den Synology Assistant), der das Erstellen der Thumbnails schon vor dem Upload übernimmt und dafür dann auch die CPU des Rechners verwendet, was deutlich schneller gehen sollte. Ich werde die Photo Station daher dann auch nur sporadisch eben für das Sharen von Fotos verwenden und iPhoto bzw. Aperture in ein anderes Netzlaufwerk legen.

Noch ein Wort zur Performance von iPhoto und Aperture auf dem NAS: beide scheinen wie schon iTunes damit keine großen Probleme zu haben. Nur bei RAWs hakelt es etwas länger. Allgemein ergibt sich aber bei Aperture gegenüber iPhoto ein deutlicher Geschwindigkeitssprung, wenn man die sowieso unnütze Gesichtserkennung abschaltet. Aperture hat zudem den weiteren Vorteil, dass man die Mediathek leichter teilen kann, was ich dann wohl auch machen werde.

Fazit

Die Synology Diskstation 411j ist ein brauchbares NAS, welches durch einfache Konfiguration glänzt und insbesondere mit dem Mac keinerlei Probleme bereitet. Schön ist auch, dass es eine große Fangemeinde gibt, mit diversen Foren, so dass Hilfe bei Problemen nicht weit ist. Das browserbasierte Betriebssystem ist übersichtlich, schnell und komfortabel. Die Zusammenarbeit mit Apple Time Machine könnte besser nicht sein, ebenso ausgereift sind die Server-Funktionalitäten bei iTunes. Einzig für das Hosting von Fotos ist zumindest der Prozessor des NAS bei der Erstellung des Foto-Blogs ein Problem.

Positiv am Synology DS411j:

  • relativ kostengünstig
  • schnell, leise, sicher
  • wenig Stromverbrauch (wenn man die richtigen Platten wählt)
  • Zugriff von überall (NAS-typisch)
  • einfache Installation und Verwaltung
  • großes Support-Forum
  • WLAN-Erweiterung durch USB-Dongle möglich

Negativ am Synology DS411j:

  • könnte natürlich noch schneller sein, dafür gibt es aber z.B. das teurere DS411+
  • Photo Station könnte noch mehr Einstellungsmöglichkeiten erhalten, insbesondere die Möglichkeit, die Thumbnails (oder den gesamten Blog) einfach abzuschalten

Am Ende sollte ich vielleicht noch sagen, dass man mit egal welchem NAS unbedingt die Verbindung zwischen Rechner und NAS entweder direkt per LAN-Kabel vornimmt, oder, für den Zugriff von extern sowieso nötig, zwischen Rechner und NAS einen Switch einbaut. Hier sollte es aber ein Gigabyte-Switch sein, da alles andere die Performance deutlich bremsen würde. Bei mir reicht der TP-Link TL-SG500SD für gerade einmal 18 Euro dafür völlig aus.

In einem weiteren Blog-Artikel werde ich noch berichten, wie die DiskStation mit einem Internet-Radio zusammenarbeitet.

Update 11. Juli 2011:
Aktuell ist es so, dass die Synology NAS nach einem Update von Mac OS 10.7 “Lion” nicht mehr mit TimeMachine funktionieren. So schreibt es unter anderem Caschy. Im Synology-Forum wird dies ebenso eifrig diskutiert. Von offizieller Stelle gibt es aber zumindest schon die Info, dass man an einem Update arbeitet.

Update 22. Juli 2011:
Mittlerweile ist die DSM 3.2 Beta (1869) verfügbar. Im Netz gibt es viele Berichte von erfolgreichen Installationen. Vorsicht aber, die Beta kann nicht rückgängig gemacht werden. Wer also auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte bis zum offiziellen Release von DSM 3.2 warten. Mit der Beta funktioniert das NAS aber unter Mac OSX Lion, da das AFP-Problem gelöst wurde.

Comments 38

  1. Pingback: Revo Heritage: ein WLAN Internet-Radio das Spaß macht - himynameisnils

  2. Ulf

    Vielen Dank für den Tipp mit der Photostation. Super wär noch, wenn Pyload ohne Abstürze laufen würde. Den Rest kann ich bestätigen.

  3. Thomas

    Hallo Nils,

    danke für Deinen ausführlichen Bericht. Ich habe ein Macbook Pro, einen Philips 42PFL9664-Fernseher, ATV2 und möchte iTunes und iPhoto von meiner (vollen) Macbook Pro-Festplatte auf eine ds411+ umziehen. Meine Sorge ist, dass es dann ewig dauert, wenn ich iTunes oder iPhoto von Macbook pro aus starte. Wie ist es bei Dir? Sehr viel langsamer?

    Könnte ich Dich ggf. auch später noch befragen, wenn ich mich zum Kauf entscheide und bei der Installation Fragen habe? Ich fummel mir zwar immer was zurecht, aber richtig gut kenne ich mich leider nicht aus :-(

    Viele Grüße,

    Thomas

    1. Post
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      Nils

      Hallo Thomas,

      iTunes liegt bei mir auch auf meinem NAS, das startet nicht merklich langsamer als vorher. iPhoto hingegen war schon langsamer, nicht so sehr das Starten aber eben das Öffnen eines Ereignisses (kann schonmal 1-2 Sekunden dauern wenn das NAS gerade im Ruhezustand war). Aus diesem Grund bin ich zu Aperture umgestiegen, da liegen nur noch die Originale auf dem NAS, alle Projektdateien und Filtereinstellungen verbleiben auf der lokalen Platte, nehmen dort aber eben nur einen Bruchteil des Platzes ein, den die komplette Foto-Datenbank bei iPhoto belegen würde und Öffnen und Bearbeiten geht eben dann sehr schnell. Neben Aperture bietet auch Adobe Lightroom die Möglichkeit, Projektdateien von den Originalen zu trennen. Ist sowieso empfehlenswert, wenn man etwas ambitionierter fotografiert.

      Bevor ich mir die DS411j geholt habe, hatte ich auch erst probiert, iPhoto auf eine externe per Firewire angeschlossene Festplatte zu ziehen. Das war dann aber so gut wie gar nicht bedienbar, alleine das Öffnen hat 5 Sekunden gebraucht. Da ist das NAS schon schneller.

      Egal wie du es machst: mach nicht den Fehler und kopiere die Foto-Library per Finder rüber. Das dauert ewig. Nimm für den Kopiervorgang die Filestation, die du im DSM-Menü des NAS erreichst. Das geht dann merklich fixer.
      Ansonsten: frag ruhig, wenn du was wissen magst!

      ciao Nils

  4. Thomas

    Hallo Nils,

    vielen Dank für Deine hilfreiche Antwort.
    Weißt Du evtl. auch etwas darüber, ob/wie Content (Filme) von der 411 zum TV (WLAN vorhanden) gestremmt werden? Ich habe eine ATV2, lässt die sich in das Konzept einbinden?

    Viele Grüße,

    Thomad

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      Nils

      Foto-, Musik- und Movie-Streaming geht über die jeweiligen Streaming-Clienst der Diskstation, mit Musik und Fotos habe ich das schon ausprobiert, das klappt super. Filme habe ich bisher aber nicht gestreamt. Eine einfache Einbindung sollte aber auch hier möglich sein. Die Diskstation wird vom Fernseher (Philips PFL9704H) oder auch von der PS3 als Laufwerk erkannt und die jeweiligen Streaming-Ordner sind dann ansteuerbar. Ich kann mir vorstellen, dass bestimmte Filme nicht funktionieren, sie müssen sicherlich in einem Format vorliegen, was das Streaming erlaubt und natürlich vom Fernseher unterstützt wird.

      Was meinst Du mit ATV2? Apple TV? Dazu kann ich leider nix sagen, kenne ich mich nicht mit aus.

  5. Jörg

    Hallo Nils,
    bin stolzer Besitzer einer DS211. Ich habe meine itunes-Bibliothek verschoben (siehe auch das Apple-Dok, das du hier auch erwähnt hast). Über Privatfreigabe kann ich mit iphone, ipad etc. darauf zugreifen. Aber nur so lange, wie mein imac und itunes laufen. Schalte ich die aus (die mediathek ist ja auf der DS) bekomme ich keinen zugriff mehr auf die Musikdaten hin. Wie hast du das gemacht?
    viele Grüsse
    jörg

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      Nils

      Du greifst über die DS-Audio-App auf die Musik zu oder wie? Hast Du im DSM die Audio-Station aktiviert? iTunes-Server läuft auch? Die Musik liegt im Laufwerk “music” der DiskStation? Dann sollte das eigentlich laufen.

      Mit der Privatfreigabe in iTunes hat das aber nix zu tun, die brauchst Du dafür nicht! Ich selbst greife auf die Musik auch nicht per iPhone zu sondern über ein Internet-Radio sowie meinen Fernseher. Dafür reicht der iTunes-Server, die Audio-Station braucht man dann nicht aktivieren. Ich hab sonst nix weiter eingestellt, das hat sofort funktioniert, auch ohne, dass Mac oder iTunes an sind.

  6. Oliver

    Hallo Nils,

    ich habe auch mal eine Frage bei der Du mir vielleicht helfen kannst.

    Ich habe eine DS 411j, die ich auch eingerichtet habe.
    angeschlossen ist sie über eine Fritz.box im Netzwerk.

    Hier meine zwei Fragen:
    1) Ich versuche einen Anschluß direkt an meinem Laptop. Über den Assistenzten ist es mir auch gelungen die Box anzusprechen und kann sowohl auf das LAufwerk zugreifen, als auch auf meinen Laptop. Allerdings kann ich jetzt keine Verbindung mehr herstellen aus dem Laptop als Netzlaufwerk, obwohl im Explorer die DS angezeigt wird. Ich bin ratlos, insbesondere deswegen, weil das vor ein paar Tagen schon gelungen war und ich mir nicht über eine Änderung bewußt bin.
    Warum ist mir das wichtig:Bei der ersten Befüllung des Laufwerkes kann ich das Originaldatum der übertragenen Dateien nur beibehalten auf dem Kopie-Weg, nicht auf dem Wege des Hovhladens was isch aus der DS heraus steuern kann.

    2) Ich versuche den EZ-Assistenten dazu zu bewegen mir einen Web Zugang zur DS zu ermöglichen. Bei Betrieb der DS via Fritz.box denke ich dass der zu beschreitende Weg per DSL Modem ohne Benutzername und Kennwort zu erolgen hat.
    Das durchlaufen der Routine und DDNS via No-IP.Org scheint nicht zu klappen, obwohl der Assistent durchgelaufen ist und ich alle Angaben die gewünscht waren gemacht habe. Muß ich nach dem Assistenten noch bei No-IP.Org einrichten, damit das funktioniert?

    Wäre super wenn Du helfen könntest!
    Vielen Dank schon mal.

    Beste Grüße
    Oliver

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      Nils

      @Oliver: ich glaube ich kann dir bei deiner ersten Frage nicht wirklich helfen. Ich kenne die Diskstation nur unter dem Mac, wie das mit Windows ist, weiß ich nicht. Ich vermute aber gerade weil du den EZ-Assistenten ansprichst, dass hier ein Problem mit der Firewall der Diskstation den Zugriff von deinem Windows Explorer aus verhindert. Schau mal im DSM unter “Bedienfeld -Firewall”, ob die an ist und welche der Ports dort freigegeben sind. Ebenso solltest du mal unter Win/Mac/NFS schauen, ob da alles aktiv ist. Bei mir hat ein Aktivieren des EZ-Assistenten an diesen Stellen nämlich ordentlich was verstellt, so dass ein Zugriff von meinem Mac plötzlich auch nicht mehr funktionierte.

      Bezüglich 2.: wie gesagt: lass die Finger von dem EZ-Assistenten, den brauchst du für den Web Zugang gar nicht. Geh einfach in deine FritzBox und gib in dieser folgende Ports frei. Wo das dort geht kann ich leider nicht sagen, ich hab keine Fritzbox – bei meinem Router ist das unter “DATEN – Portmapping”. Du brauchst einen TCP-Port 80 für die IP deiner Diskstation, sowie eventuell einen weiteren TCP-Port 443 wenn du per https auf die Diskstation zugreifen willst. In etwa: LAN-IP 192.168.XXX.XXX (die Adresse deiner Diskstation) –> LAN-Port 80 –> Öffentlicher Port 80.
      Wenn du das hast, dann richte im DSM unter “DDNS” die DDNS-Unterstützung ein. Einfach z.B. bei no-ip.com registrieren.

      Der Zugriff auf die Diskstation von extern erfolgt dann über http://dein-ddns-hostname.no-ip.org:XXXX/ wobei XXXX der interne Port deiner Diskstation ist, oft z.B. 5000.

      mfg Nils

  7. Rahul

    Hallo Nils

    Besten Dank für die Erläuterungen. Meine Kenntnisse in Bezug auf NAS und Mac sind sehr bescheiden, muss aber jetzt wohl doch diesen Weg gehen.
    Ich bin Besitzer eines MacBook Pro (2007er) und schiesse relative viele Fotos (iPhoto/Aperture). Zudem habe ich ca. 25GB Musikdaten auf dem Rechner. Da jetzt die Speicherkapazität knapp wird oder besser ist und ich ein Netzwerk zu Hause aufbauen möchte, wollte ich den Weg des Synology-NAS gehen (DS211j — was mir empfohlen wurde). Vor einigen Jahren hat ein IT Spezialist mir zu Hause eine externe HD eingerichtet, worauf ich meine iPhoto Dateien gespeichert habe. Leider sind einige wichtige Fotos darauf verschwunden, da ich ja nicht konstant den Laptop und die HD mit mir herumschleppe.
    Kannst Du mir vielleicht eine Anleitung geben, wie ich das ganze installiere und keinen Datenverlust erleide? Ich werde voraussichtlich noch einen weiteren Mac ans Netzwerk anschliessen wollen. Und wie es so schön heisst: ich bin ein Dummy;-).

    Besten Dank und GRüsse
    R.

    1. Post
      Author
      Nils

      @Rahul: uh, da stellst du mir aber eine Aufgabe! Ich glaube nicht, dass ich das kann, insbesondere weil ich dafür einfach zu wenig Parameter von deinem Systemen kenne. Ich bin auch kein ITler oder so. Es ist ja nicht nur Macbook und Diskstation, sondern auch der Router und einige weitere Dinge, die eben eingerichtet werden müssen und dann auch funktionieren müssen. Für das eigentliche Einrichten der Diskstation reicht aber eigentlich die Anleitung aus, die der Diskstation beiliegt. Oder man lädt sie sich hier herunter: DS211j Benutzerhandbuch (PDF, 14 MB). Die ist auch für Laien sehr verständlich (zumindest nicht schwieriger als sonstige Dinge, die man mit einem Rechner täglich macht). Und die Software der Diskstation (DSM) ist so übersichtlich und einfach zu bedienen, dass das eigentlich kein Problem sein sollte. Oder anders ausgedrückt: wenn man das schon nicht kann, dann sollte man lieber nur eine externe Festplatte benutzen oder eben einen Experten vor Ort ranlassen.

  8. Rahul

    Hi Nils,

    Besten Dank für die Infos. Ich bin kein absoluter Laie, nur Netzwerk und Mac, das hat so seine Tücken. Wenn es Dir recht ist, versuche ich mal die ganze Sache zu installieren und zum Laufen zu bringen. Falls ich wider erwarten Probleme habe, würde ich mich gerne nochmals bei Dir melden, wenn ich darf.

    Grüsse

  9. Roger

    @Jörg, Nils: Nun, wenn du auch den iTunes Server auf dem NAS aktivierst, dann brauchst du immer einen Mac/PC, auf dem iTunes läuft auf welchem du den NAS als externes Gerät einbindest. Der NAS kann nicht direkt iTunes streamen, das läuft in diesem Fall über den MAC. Evtl. gibt es vereinzelte Geräte die das direkt können aber dann hat man das Problem mit der Fernbedienung. Ich brauche ein riesen Display um zu browsen.
    Ich habe einige TerryByte Musik auf meinem Synology NAS. Ich habe dort die DS Audio Station eingeschaltet. Auf meinem iPad/iPod habe ich die Synology DS Audio App installiert, welche echt komfortabel ist. Ich habe mir zudem ein Apple Airport Express gekauft. Dieser hat ein Audio Ausgang welcher an meiner HiFi Anlage hängt.
    Ich kann nun ganz komfortabel vom iPad/iPod meine riesen Musiksammlung auf dem NAS durchstöbern, die Musik abspielen und dabei einfach der DS Audio App sagen, dass sie es über Airplay an meine Hifi sendet. Somit bin ich nicht an ein Ort oder ein Zimmer gebunden, diese “Fernbedienung” funktioniert im ganzen Haus. Für mich ist das die ultimative Lösung! Synology hat wirklich extrem gute Arbeit gemacht, die Integration ist sehr sehr gut.

    Zu den Fotos. Kann mir jemand sagen wie ich iPhoto dazu bringe meinen NAS anzubinden, damit ich die Fotos die dort liegen anschauen / bearbeiten kann? iPhoto kopiert doch alles lokal auf den Mac, nicht?
    Adobe Lightroom macht das nicht, dort kann man shares anbinden. Geht das Ganze auch mit Apple Apperture?

  10. Hendrik

    Bei Aperture kann man beliebig viele Mediatheken erstellen & einbinden. Die kann man legen wohin man will, ob lokal, ob NAS oder in die Cloud.

  11. karl-Heinz Kraft

    HALLO!
    Habe deinen Bericht mit Interesse gelesen;
    ich hätte folgende Frage:
    nutze das NAS (DS 211) fürs Musik-Streamen, “lossless” für die Stereoanlage.
    CD-“Rippen”: ohne Probleme auf FLAC einschließlich Metadaten mit Bild (“Cover”/ “Album Art”).
    Auch gut: iTunes “Apple Lossless/.m4a”; kann ich allerdings nur mit iPhone/iPad wiedergeben;
    der Streamer-Baustein für die Stereoanlage (Cyrus Stream XP) unterstützt .m4a nicht;
    muß ich folglich konvertieren in FLAC (ebenso wie das CD-Rippen mit demselben Programm (dbPowerAmp). Das geht einschl. Metadaten, nur das Cover bleibt dann eigenartigerweise verborgen, wenn über DS 211 gestreamt wird
    (wenn direkt auf dem PC wiedergegeben: Bild ist da).
    Gibt es eine Erklärung?
    Wie könnte ein Cover direkt im DS 211 aus dem Internet geholt werden?
    Habe leider keinen entsprechenden Hinweis finden können.
    Mit freundlichen Grüßen
    Karl-Heinz

    1. Post
      Author
      Nils

      Puh, da bin ich überfragt. Könnte mir aber vorstellen, dass es da im synology-Forum jemanden gibt, der dir helfen kann. Hast du da schonmal geschaut?

  12. napfekarl

    Habe meine DS 411j seit letztem Jahr und kann Dir voll und ganz zustimmen. Mit dem Lion werden wir wohl noch ein paar Wochen warten müssen… ;)

    Danke für den ausführlichen Artikel.

  13. Joaquin

    Ich habe ja die TimeCapsule in Gerbauch und werde wohl dort eine externe Festplatte dran hängen um alle nötigen Daten auszulagern. Das Problem ist, dass diese dann wohl nicht mit der TimeCapusle gesichert werden kann. Dann muss es halt auch bei der externen Festplatte ein Raid-System werden.

  14. Stefan

    Danke für den ausführlichen Artikel. Habe mir eben auch den 411j NAS bestellt und den TP-Link Gigabit Switch.

    Dazu noch die Frage:

    Brauche ich ein Crossover Kabel um den Switch mit der Fritz.Box zu verbinden?

    1. Post
      Author
      Nils Merker

      Wenn du einen Switch verwendest, sollten normale Patchkabel eigentlich reichen. Bei mir sind zwischen DSL-Router und Switch aber Netzwerkdosen mit in der Wand verlegten Kabel, wo ich nicht genau weiß, welche Kabelart verwendet wurde. Zur Not probier es einfach aus…

  15. glystra

    Hi,

    ich hatte mir vor ein paar Monaten die Syno DS 211j gekauft und meine gesamte Musik, Fotos, Videos und Daten draufzuziehen, um von überall drauf zugreifen zu können. Allerdings ist der Zugriff extrem langsam. Nun zweifel ich daran, ob ein NAS für mich die richtige Lösung ist und habe meine Mediathek einfach auf eine externe FP geschoben und die direkt an den Mac angeschlossen. Auch das läuft bei bestimmten Sachen sehr langsam (z.B. Kommentare löschen, wahrscheinlich alles, was mit Tags bearbeiten zu tun hat). Tja, irgendwas mache ich falsch, nur was?

    vermutlich liegt´s an den Komponenten, aber bevor ich mir jetzt irgendwas kaufe und rumprobiere, frag ich hier einmal.

    Ich hab folgende Komponenten:
    NAS Server: Synology DS211j
    2x2TB (1x Hitachi 7200er, 1x Seagate 5900er)
    Router: D-Link DIR-300 W-LAN Router 54 Mbit
    Modem: Thomson THG540K
    Internet über Kabel Deutschland (falls das einen Unterschied machen sollte): 32mbit Leitung (wobei meistens nur ca. 10 erreicht werden…)
    Zugriff via WLAN mit MacBook Pro und Win 7 (per Kabel geht leider nicht, da die Rechner auf unterschiedlichen Stockwerken stehen)

    Muss ich mir vielleicht neue Hardware kaufen….? Neuen Router? Welchen? Einen WLAN Stick ans NAS hängen? Oder muss ich einfach nur Einstellungen ändern?? Oder doch besser externe FP und da was ändern? Formatierung? Alles büschen dösig.

    Erstmal viele Grüße,
    glystra

  16. Harald

    Hallo Nils, Deine Seite ist wirklich sehr hilfreich. Ich war nach dem Kauf meiner DS211j schon entmutigt und wollte das Ding zurückschicken….

    Ich denke, ich werde zuerst iTunes umziehen. Danach werde ich von iPhoto auf Aperture wechseln und die Bilderdatenbank anschließend auf die DS umziehen. Was denkst Du?

    Ob ich wirklich die TimeMachine auf der DS anschmeissen soll, weiß ich nicht. Mein MacBook hat 320GB und ich habe noch eine zuverlässige 500GB von Samsung in einem externen Gehäuse, das sollte doch reichen, oder?

    Gruß,
    Harald

    1. Post
      Author
      Nils Merker

      @Harald: Danke!

      In welcher Reihenfolge, du deine Daten auf die Diskstation ziehst, ist letztlich egal. Wichtig ist, dass du alles gesichert hast, falls etwas schief läuft. Mit Aperture bin ich derzeit beispielsweise nicht sehr zufrieden, gerade im Zusammenspiel mit der DS gibt es da seit Lion Probleme (externe Bilder werden nicht gefunden und müssen neu verknüpft werden). Lightroom soll dieses Problem aber angeblich auch haben.

      Grundsätzlich würde ich aber auf jedenfall alles nacheinander aufspielen und zwischendurch immer mal wieder testen. Bestenfalls auch kopieren und nicht verschieben, weil vor allem iTunes beim Verschieben auch mal Probleme macht und Lieder nicht wiederfindet.

      Ob du die TimeMachine dort ranhängst oder eine andere Platte nutzt, ist letztlich auch Geschmackssache. Mich würde noch eine weitere Platte stören und sicherer wird das nur, wenn du diese nach dem Backup an einen anderen Ort unterbringst.

  17. Maik

    Hallo Nils,

    Vielen Dank für Deinen tollen Artikel.
    Ich hätte nur eine Frage: Haben sich die Probleme mit Aperture gebessert?
    Achja dann noch eine hast Du auch die iMovie Archive auf dem NAS, falls ja wie ist da so die Performance?

    Vielen Dank.

    Maik

    1. Post
      Author
      Nils Merker

      Hallo Maik,

      aktuell habe ich keine Probleme mit Aperture mehr, Apple hat offensichtlich nachgebessert, seit dem letzten Update verbinden sich die Projekte und Originaldateien korrekt. IMovie habe ich auch auf dem NAS, die Performance lässt bei mir allerdings insbesondere dadurch zu wünschen übrig als dass mein iMac zu langsam ist. Das liegt also eher nicht am NAS. Aktuelle Projektdateien würde ich aber vermutlich immer auf der internen Platte belassen.

      mfg

  18. Sebastian

    Wie ist deine Erfahrung mit der Performance mit Aperture im Vergleich zu vorher lokal auf der Platte? Muss man länger warten oder ist es trotzdem sehr schnell? Wenn man zb per WLAN das NAS aufruft kann es ja schon etwas dauern, oder?
    Bei Musik sehe ich das ja problemlos, denn die 5MB werden ja nicht komplett geladen sondern eben gestreamt.

    Wie ist es wenn mehere Leute auf die gleiche Aperture Bibliothek zugreifen wollen und zb was ändern. Geht das? Oder gibts da ne Fehlermeldung? :)

    Ich dachte immer NAS und Aperture geht nicht, aber klingt ja so als wenn doch :)

    1. Post
      Author
      Nils Merker

      @Sebastian: Ich kann keine Geschwindigkeitsunterschiede zwischen Aperture auf dem NAS und auf der Platte feststellen. Die Bilder sind ja in Aperture quasi lokal gecached, nur die Originale liegen auf dem NAS. Da muss man ja aber selten ran. Aktuell habe ich ein MacBook mit SSD, auf dem ich Aperture zusammen mit dem NAS verwende und auch da merke ich gefühlt keinen Unterschied. Würde man es messen, sind es aber sicherlich einige Millisekunden, die das NAS länger braucht beim Bearbeiten einzelner Bilder. Beim Import hingegen ist das NAS natürlich deutlich langsamer, deshalb importiere ich immer erst auf die interne Platte, bearbeite und lösche und spiele dann die Originale nochmal rüber aufs NAS (über die Photostation gehts schneller).

      Wenn mehrere Leute gleichzeitig auf Aperture zugreifen möchten macht das natürlich so lange keine Probleme, bis nicht einer anfängt, etwas an den Originalen zu ändern. So ein Setting habe ich hier aber nicht. Merke: jede User-Änderung, die lokal auf dem eigenen Rechner an Arbeitskopien gemacht wird, verbleibt zunächst auch dort. Das ist ja gerade der Vorteil der Trennung von Arbeitskopie und Original. Man kann natürlich dann auch Arbeitskopien rüber aufs NAS als Originale (quasi als Duplikat mit Änderung) spielen.

      NAS, in meinem Fall Synology DS 411j und Aperture zusammen funktionieren wunderbar.

  19. Pingback: iMovie Projekte auf NAS auslagern - himynameisnils

  20. Urban

    Hallo Nils,
    bin per Zufall auf Deinen Link gekommen, als ich nach einer Anleitung suchte, um meine neue DS411+II mit meinem Philips LED zu verbinden.
    Was ist der Trick dabei?
    Im Menu unter “PC Durchsuchen” findet mein LED nichts, obwohl die Verbindung zum Internet via dLan ohne Probleme klappt.
    Vielen Dank für Dein Feedback!
    Gruss
    Urban

    PS: Komme gerne später nochmals zurück, um mich zum Thema Nutzer-, bzw. Ordnerverwaltung schlau zu machen…

    1. Post
      Author
      Nils Merker

      Der Trick war bei mir eine neue Firmware für den PFL9704, allerdings gabs die nicht bei Philips, wo weiß ich auch nicht mehr, such mal nach deinem Gerät und Firmware in Google. Kann auch sein dass deine DS damit nicht klarkommt, hast ja eine andere Version…

  21. Thomas

    Hallo zusammen,
    habe durch Zufall diese Seite gefunden. Wenn ich Aperture Fotos nun auf die Synology (denke an die DS212) auslagere, kann ich Sie dann auch von der NAS z.B. an mein TV oder ans iPad streamen? Und was ist mit AppleTV? Kann es eingebunden werden?

    1. Post
      Author
      Nils

      Ja, das Streaming geht (zumindest an meinen Philips Fernseher) über DLNA. Wenn du eine Playstation hast, klappt es auch darüber. Wichtig ist, dass die Fotos in normalen Ordnern auf dem NAS liegen, bestenfalls nicht in einer Aperture-Library (was ich auch sonst eher nicht empfehle). AppleTV habe ich nicht, dazu kann ich nichts sagen.

  22. Pingback: iMovie Projekte auf NAS auslagern | nilsmerker.de

  23. Heiner

    Hallo, ich hab da auch noch einmal so eine Sache mit der iPhoto Library und meinem NAS 212j.
    Ich möchte die Library auf das NAS auslagern und habe dafür einen freigegebenen Ordner erstellt, die Library auf eine externe HDD kopiert und direkt über die FileStation in diesen Ordner kopiert.
    Als ich nun iPhoto mit dieser erstellten Library starten wollte, zeigte es mir folgenden Fehler an:
    “Die iPhoto-Mediathek ist geschützt, befindet sich auf einem geschützten Volume oder Sie besitzen nicht die Zugriffsrechte für Änderungen.”

    Der lokale Benutzer darf aber lesen und schreiben.
    Was kann ich wohl falsch gemacht haben?

    Gruß
    Heiner

  24. Fritz

    Hallo Nils!

    Guter Artikel, aber vielleicht bin ich zu dumm. Habe seit 2 Wochen eine DS212j als NAS.
    Alles ok, wie in der Beratung besprochen. Bloß iPhoto. Ich bekomme die iPhoto Library nicht auf die DS, wie sie auf dem Rechner ist. Sprich alle eingearbeiteten Infos gehen verloren wie Titel, geogr. Ort, etc.
    Die Library ist 77 GB groß. Da würde ich ungerne alles neu bearbeiten wollen.
    Mache ich etwas falsch?
    Mein Iphoto 09 (8.1.2) ist nicht das Neueste. Würde mir entweder ein Update kaufen oder auf Aperture wechseln, wenn es Sinn macht.
    MAC OS ist 10.8.3

    Vielleicht haben ja alle, die ihre IPhotodatei auf die DS geschoben haben, auf die ganzen Daten der Library verzichtet und deswegen funktionierte es.
    Oder verrate mir doch einmal wie es jetzt geht, so dass iPhoto wie vorher funktioniert.
    Gruß Fritz

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