BarCamp Hamburg 2011: Powerpoint-Karaoke und Frier-Flashmobs

Nils Marketing, social media, Trend 5 Comments

Tränen gelacht habe ich schon lange nicht mehr. So war es umso unwahrscheinlicher, dass es nun gerade auf einem BarCamp dazu kommen sollte. Manchmal sind es aber eben die unerwarteten Dinge, die solch eine Veranstaltung besonders reizvoll machen. Hier mein Recap und Eindruck aus Hamburg.

Barcamp Hamburg LogoDas BarCamp Hamburg 2011, welches mittlerweile zum fünften Mal stattfand, war für mich das erste “echte” BarCamp. Was ein BarCamp ist, steht hier. Die allgemeine Art dieser Unkonferenzen kannte ich zwar schon durch das ConventionCamp, doch ist dieses schon alleine durch seine Größe doch eine andere Nummer. Und letztlich zeigt sich, dass vor allem auch das Publikum ein anderes ist. Sind es in Hannover gefühlt deutlich mehr Studenten, Verlagsmitarbeiter, Blogger und einige Marketingleute, so schien mir das BarCamp Hamburg insbesondere durch Agenturvolk, Social Media Manager und Startups geprägt zu sein. Eine Mischung, die der lockeren und kommunikativen Atmosphäre zugute kam.

Location und Ambiente super

In den Räumen der Hamburger Otto Group lässt sich solch eine Unkonferenz hervorragend abhalten. Raumangebot, WLAN und vor allem das Catering sind erstklassig. Steckdosen en masse und bequeme Sitzgelegenheiten gibt es auch. Was will man mehr? So ging es nach dem ausgiebigen Frühstück und der effizienten Sessionplanung und Eröffnung am Freitag für Till und mich dann nicht sofort in einen Vortrag, sondern zurück ins Foyer, um dort einige Posts für die teltarif-Fanpages bei Facebook und Google Plus zu bearbeiten. Nützlich war dabei auch die Umsonstzelle von Klarmobil und Beebop-Media, die sich hervorragend für einen Redaktionsanruf missbrauchen ließ.

Spannende Vorträge mit kontroversen Diskussionen

Session von Sven Wiesner

Die Session von Sven Wiesner auf dem BarCamp Hamburg war gut besucht.

Im ersten Vortrag wurde dann hitzig über Medien, den Datenschutz, Facebook, Google und noch sonst einiges diskutiert. Meine persönlichen Highlights am ersten Tag waren aber die Session von Sven Wiesner zum Thema Fankauf auf Facebook und Co. (eine Sache, die viele im Publikum kritisch sahen) und der Vortrag von Romy Mlinzk, bei dem diese das Facebook Community-Management von eBay erörterte. Beide Vorträge waren sehr kurzweilig und spannend. Auch aus den weiteren Sessions konnte man immer Ideen und Anregungen mitnehmen.

Am Abend sorgte ein Feueralarm für allgemeine Erheiterung und für einen eher unfreiwilligen Frier-Flashmob draußen vor der Tür. Gut, dass es schnell wieder reinging. Anschließend konnte man in der Herzblatt 2.0 Session von Manuel Schmutte und Sandra Konrad das erste Mal herzlich Lachen. Die größten Lacher ernteten aber die armen Vortragenden beim PowerPoint-Karaoke. Schön, dass Humor auch einen Platz im straffen Sessionplan erhalten hat, bei leckerem Köstritzer-Bier konnte man den Abend auf diese Weise gut ausklingen lassen.

Der zweite Tag begann für uns eher spät, wir erreichten die Otto-Zentrale erst nach der Sessionplanung. Gut, dass es dennoch noch ausreichend Frühstück gab. Nach einer spannenden Session zum Thema Netzprobleme bei o2 in Hamburg, die offenbar ein spürbares Ausmaß erreicht haben, ging es für mich allerdings schon wieder nach Hause. Im nächsten Jahr kann ich hoffentlich mehr Zeit mitbringen, denn die weiteren Vortragsthemen hörten sich erneut sehr spannend an.

Fazit

Mein Fazit für das BarCamp Hamburg und das Format BarCamp allgemein fällt sehr positiv aus, ich werde gerne wieder kommen und vielleicht im nächsten Jahr auch eine eigene Session halten. Ich habe viele nette Leute kennengelernt und bringe einige Ideen mit nach Hause. Vielen Dank an alle Beteiligten und die Sponsoren.

Weitere Berichte aus Hamburg finden sich hier:
Die Digital Media Women auf dem Barcamp Hamburg
Wir brauchen Camps
Bchh11 Afterglow
Hamburg meine Perle
Generation Multitouch – Recap der Session mit Magdalena Böttcher
Barcamp Hamburg Recap

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