Grand Canyon

Mein bestes Foto 2012

Nils Fotografie, leben 3 Comments

Till von mittleresgrau.de hat es schon veröffentlicht, sein bestes Foto aus dem Jahr 2012. Da will ich mich mal nicht lumpen lassen und habe auch ein wenig in der “Fotokiste” gekramt. Hatte ich mir zum Jahreswechsel 2011 noch vorgenommen, mehr Fotos zu machen, ist dieser Wunsch nicht so ganz in Erfüllung gegangen. Zu selten habe ich die Kamera zur Hand genommen, zu wenig Zeit blieb für spannende Aufnahmen und Eindrücke. Ein Punkt kommt aber erschwerend noch ganz besonders hinzu: ich bin faul geworden beim Fotografieren, faul und rastlos.

Fokus finden: Check!

Vielleicht ist es Unzufriedenheit mit den eigenen Ergebnissen oder ein fehlender Fokus. Hatte ich früher die Kamera eigentlich immer dabei, ertappe ich mich heute oft dabei, sie aus Gewichtsgründen zu Hause zu lassen. Schon steht der Wunsch nach einer kompromisslosen und dennoch guten Systemkamera im Raum.  Das Dilemma schwerer Objektive, von denen man allzu oft das falsche in der Tasche hat, sollte sich so doch lösen lassen. Das “gear acquisition syndrome” hat mich aber noch nicht so recht gepackt. Weiß ich doch, dass es nicht an der Kamera, sondern vor allem an mir selbst liegt.

Fokus. Till scheint ihn gefunden zu haben (siehe oben verlinkter Beitrag). Ich bin jedoch oft nicht so anspruchsvoll und möchte gar nicht künstlerisch werden in meiner Fotografie. Spaß soll es machen. Da ist das Motiv fast egal. Früher war mein Antrieb, dass Menschen, die meine Fotos betrachtet haben, sie meistens “toll” fanden. Bestätigung, Anerkennung. Das war mein Fokus. Fotografieren, so dass es anderen (und mir) gefällt. Augenblicke festhalten, die mir wichtig sind.

Ich hoffe, ich kann in 2013 wieder dahin zurückkehren. Obwohl. Mein Fokus wird 2013 vermutlich dennoch auf ein Thema fallen. Architekturfotografie. Jedoch nicht irgendeine Architektur, sondern die meines Hauses, das es in 2013 zu bauen gilt. Ich werde den Blog als Bautagebuch nutzen. Mal schauen, ob dabei nicht auch das ein oder andere “künstlerische” Motiv machbar ist.

Etwas wahrhaft majestätisches erleben: Check!

Mein bestes Foto in diesem Jahr hält aber dennoch einen ganz besonderen Augenblick fest: den Tag meiner Verlobung mit der tollsten Frau der Welt. Passend, dass das Motiv – dem Augenblick angemessen – majestätisch geworden ist. Hier hat jedoch der Fotograf wenig beitragen müssen, Mutter Natur hat schon die meiste Arbeit erledigt. Das Foto zeigt den Blick vom South Rim des Grand Canyon in der Abenddämmerung.

Betrachtet man dieses Foto und vergleicht es mit dem aus dem letzten Jahr, so ist nicht nur Farbe ins Spiel gekommen, sondern für mich auch ein Neubeginn. Nach vorn blicken heißt die Devise. “Press Pause. Rewind.”, wie Eva so schön sagt. Das ist ja auch das schöne an der Fotografie. Sie hält Momente fest, so dass man sich zurückblickend daran erinnern kann. Zurückblicken und lernen.

NilsMein bestes Foto 2012

Comments 3

  1. Daniel W.

    Schönes Foto!

    Gibt es das auch in höherer / originaler Auflösung?
    Hätte es gerne als Hintergrund-Bild ;)

    1. Post
      Author
      Nils

      Hallo Daniel,

      danke für das Kompliment! Natürlich gibt es das Foto auch in höherer Auflösung. Ich geb aber ungern meine Bilder raus, zumindest nicht für lau. Sorry!

      Grüße,
      Nils

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